Palmbuschen in Tradition und Praxis

Warum gibt es Palmbuschen? Palmbuschen binden eine Tradition wird weitergegeben!

Veranstaltungsart: Kurs unter Anleitung

Palmbuschen im Volksglauben
Mancherorts trägt man den "Palmbuschen" nach der Weihe dreimal ums Haus, um - so der Volksglaube - Schutz vor Blitz, Feuer, Krankheit und Unglück zu erbitten. Gesegnete Palmzweige werden auch in den Acker gesteckt, für eine gute Ernte.

Zweige von allerlei Grün, geschmückt mit bunten Bändern und Eiern: Palmboschen, Palmbesen, Palmstange oder auch Palmstock heißen diese Gebinde und gehören zu einem Brauch, der vom Einzug Jesu nach Jerusalem erzählt.

Palmbuschen binden
Echte Palmen- und Ölbaumzweige gibt es im Landkreis Günzburg nicht. Deshalb werden stellvertretend eher grünende und blühende Zweige anderer Bäume verwendet. Es eignen sich zum Beispiel Zweige von Buchsbaum, Fichten, Wacholder, Thuja, Eibe oder auch Weiden, die bereits "Kätzchen" tragen.
Hier werden die Palmbuschen als Handstrauß gebunden, bestehend aus einigen Zweigen der Weide mit den zarten Palmkätzchen, umgeben von einer grünen Manschette aus Buchs oder Eibe oder auch als aufwendiges Gebinde.

Christa Lohr

Leiter/-in

Termin

22.03.2021 14:00

Veranstaltungsort

Pfarrsaal

Benno-Bichler-Platz 2
89335 Ichenhausen

Kontakt

Autenried, St. Stephan
Autenried, Kath. Frauenbund